Inhalt

Dialogprozess

In einem strukturierten Dialogprozess wurde diskutiert, welche zukunftsorientierten und innovativen Gesundheitsdienstleistungen und Angebote der Gesundheitsförderung am Gesundheitscampus Spaichingen entstehen können.

Nach Vorberatung in der Koordinierungsgruppe wurde vom Kreistag als auch vom Gemeinderat Spaichingen eine Dialoggruppe beauftragt. Diese bestand aus ca. 30 Personen verschiedener Akteure (Förderverein, Koordinierungsgruppe, derzeitige sowie zukünftige Anbieter*innen und Nutzer*innen, Anbieter*innen von Gesundheitsleistungen, Fachleuten aus der Verwaltung) und ca. 30 zufällig ausgewählten Bürger*innen der Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen. Die Zusammensetzung wurde dynamisch angepasst.

In diesem dialogorientierten Prozess wurde den Bürger*innen die Gelegenheit gegeben werden, das Projekt zu beleuchten und ihre Kenntnisse, Einschätzungen und Anregungen für die Weiterentwicklung eines lebendigen Gesundheitscampus einzubringen.

In gemeinsamen Gesprächen und Veranstaltungen wurden Vorschläge für die weiteren Nutzungen des bisherigen Klinikareals und für weitere Angebote der Gesundheitsversorgung entwickelt. Es soll ein Gesundheitscampus mit vielfältigen Angeboten entstehen, welcher den Bedürfnissen der Bürger* innen entspricht und die Notwendigkeiten des Landkreises berücksichtigt.

Für den Beteiligungsprozess wurden drei Gesprächsrunden mit der Dialoggruppe veranstaltet, die im September 2020 starteten. In der ersten Dialogrunde ging es darum, sich mit den Grundlagen, sowie bisher bekannten Fakten und bereits getroffenen Entscheidungen zu beschäftigen. Darüber hinaus soll die Fragestellung „Wie füllen wir den Gesundheitscampus mit zukunftsfähigen Aufgaben?“ diskutiert und weitere noch offen gebliebene Fragen gesammelt werden.

Inhalt der zweiten Dialogrunde war es, dass sich die Teilnehmer*innen in unterschiedliche Perspektiven, mit unterschiedlichen Bedürfnissen hineinversetzen. Dabei wurden die genannten Ideen nach verschiedenen Kriterien bewertet, um entsprechende Chancen und Risiken aufzuzeigen. Die Fragestellung „Gibt es dieses Angebot bereits bei uns? Was spricht dafür/dagegen?" wurde intensiv in der zweiten Dialogrunde diskutiert. Außerdem wurde in dieser Dialogrund auch über den Namen des Campus beraten.

In der dritten Dialogrunde wurden letztlich die aufbereiteten Ergebnisse von der Dialoggruppe geprüft und abschließend als gemeinsame Empfehlung finalisiert.

Die Ergebnisse aus dem Dialogprozess wurden als Empfehlung dem Kreistag und Stadtrat Spaichingen präsentiert.