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Erweiterte ambulante Versorgung

Am Gesundheitscampus Spaichingen soll mit der erweiterten ambulanten Versorgung (EAV) ein neues Angebot geschaffen werden, das sich auf die intensive pflegerische Betreuung konzentriert.

Neben klassisch ambulant in Praxen behandelten Patient*innen und stationär im Krankenhaus behandelten Patient*innen gibt es auch Patientengruppen, die nicht in dieses klassische Zwei-Sektoren-Modell passen. Wenn eine rein ambulante Versorgung nicht ausreicht, aber die Voraussetzungen für eine vollstationäre Behandlung ebenfalls nicht erfüllt sind, kann ein Patient*in in die EAV überwiesen werden. Für die erweiterte ambulante Versorgung ist eine bettenführende Einheit unter ärztlicher Leitung erforderlich, um Patient*innen bei Bedarf mehrtägig medizinisch zu überwachen und betreuen. Der Fokus liegt dabei auf einer intensiven pflegerischen Betreuung rund um die Uhr. Die ärztliche Betreuung ist rund um die Uhr durch eine fachärztliche besetzte Rufbereitschaft (nachts, feiertags, am Wochenende) sichergestellt. Eine kontinuierliche ärztliche Präsenz ist – anders als in einem Krankenhaus – nicht vorgesehen. Während Ärzt*innen nur zu festgelegten Zeiten persönlich anwesend sind, stellt erfahrenes Pflegepersonal kontinuierlich die qualifizierte medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten in der EAV sicher.

Die konservative Versorgung in der bettenführenden Einheit ist überwiegend geprägt durch pflegerische Betreuung und Behandlung über mehrere Tage unter ärztlicher Beobachtung. Die Ärzt*innen führen bei Bedarf Visiten gemeinsam mit dem Pflegedienst durch. Sofern notwendig, werden diagnostische Maßnahmen angeordnet / durchgeführt und Änderungen im Behandlungsplan vorgenommen. Die medikamentöse und pflegerische Betreuung steht im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Konzept der erweiterten ambulanten Versorgung der Firma Oberender AG finden Sie hier.